Abschaffung der Problemzonen

Abschaffung der Problemzonen

#3 Schlanksein ist keine Leistung

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Mein Gast Dr. Antonie Post kennst sich verdammt gut aus mit wissenschaftlichen Studien rund um Ernährung und Gesundheit. Sie hat Antworten, wenn uns die Schlagfertigkeit fehlt, uns gegen Abwertung und Angriffe zur Wehr zu setzen, weil unser Aussehen, Gewicht und unser Körper mal wieder als Beschämungswaffe eingesetzt werden.

Natürlich ist Gewicht immer ein Thema, denn wir leben in einer Gesellschaft, die einen dicken Körper als einen schlechten Körper ansieht. Uns wird glaubhaft gemacht, das unser Körper veränderbar ist, deswegen hält man es für moralisches Versagen, wenn jemand dick ist. Doch Gewicht oder ein schlanker Körper kann den Gesundheitszustand gar nicht abbilden.

#2 Akzeptanz ist eine Haltung

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Der Möglichkeitenraum eröffnet sich, wenn alle, auch dicke Menschen, das erste mal die Erfahrung machen, dass es Auswahl für sie gibt. Deswegen sind in der BH-Lounge von Anne-Luise alle Personen, die gerne Wäsche oder Bademoden tragen möchten, herzlich willkommen. Schließlich können wir nicht erst zu Leben anfangen, wenn wir ein bestimmtes Gewicht erreicht haben.

Mit Anne Luise spreche ich über Bucket Lists für scheinbare Unmöglichkeiten, über Schranken im Kopf und warum Entschleunigung hilft, Stereotype und gewohnte Denkmuster aufzulösen.

#1 Das Private ist immer noch Politisch

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Zum Einstieg in den Podcast gibt es eine Kennenlernfolge im Duett: Die schnellsprechende und schnelldenkende Elena, die auf Twitter gerne wütende Threads schreibt und ich besprechen einen bunten Mix aus Themen, die unser Frau-Sein ausmachen: Beruf und Arbeit, Familie und Care Arbeit, warum es unsinnig ist, bei der Hochzeit den eigenen Namen aufzugeben und die Auswirkungen des Gender Pay Gap.

Obwohl es den Feminismus heutzutage auch in Wendepailletten auf T-Shirts gibt, wollen wir nun Schluß machen, mit Boulevardfeminismus und endlich die Revolution. Warum ich auf der Autobahn 131 km/h fahre und Elena manchmal denkt, sie wäre eine Spießerin besprechen wir in der ersten Folge unserer Ministaffel.

Über diesen Podcast

Während Frauen im Hamsterrad der Selbstoptimierung gefangen sind, sitzen die mittelguten Männer auf den entscheidenden Positionen. Wie wäre es, wenn wir einfach mal loslegen, statt ständig zu versuchen, eine bessere Version unserer selbst zu werden. Die Welt würde eine andere sein, wenn alle sich mit ihren Talenten einbringen.

„Ich bin ok“ ist ein revolutionärer Gedanke und funktioniert prima, um
Problemzonen abzuschaffen und damit Patriarchat und Leistungsgesellschaft den Mittelfinger zu zeigen.

Meinen Weg zu einer gesellschaftlichen Veränderung habe ich in meinem neuen Buch „Abschaffung der Problemzonen“ beschrieben. Aus feministischer Perspektive blicke ich auf Körper und Kleidung und beschreibe Denkansätze und Erfahrungsmöglichkeiten, um die eigene Haltung zu verändern und die Überzeugung „ich bin ok“ dafür zu nutzen, dass wir alle miteinander respektvoll umgehen. Dazu wurde ich von vielen tollen Frauen inspiriert, die sich wie ich Gedanken darüber machen, wie wir die Welt zu einer besseren machen können. Im Abschaffung-der-Problemzonen- Podcast gibt es Raum, gemeinsam laut weiterzudenken.

von und mit Meike Rensch-Bergner

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